Bilder der Kirchruine Ganzer: Stand Juli 2005
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geschichtlicher Text:
es befinden sich im Ort Ganzer außer den Guetern und Bauernhöfen
viele Handwerker und zwei Gaststätten. Waren es 1964 noch 315
Einwohner, so ging die Zahl bis 1998 auf 186 zurück. Obwohl als
Ersterwähnung des Ortes meist das Jahr 1478 genannt wird, finden
wir schon 1365 in alten Unterlagen einen Hinweis. Damals gehörten
Teile des Dorfes zur Herrschaft Ruppin. Ähnlich den benachbarten
Gemeinden war auch seine Geschichte sehr wechselvoll. Auch hier sind
durch Erbschaft und Verkauf, Belehnung und Heirat fast alle
Adelsgeschlechter des Umlandes bis hin zum Domkapital als Lehnsherren
im Laufe der Jahrhunderte vertreten. Theodor Fontane berichtet in
seinen ,,Wanderungen durch die Mark" auch ausführlich über
seinen Aufenthalt in Ganzer. Leider hatte auch dieser Ort im Lauf der
Geschichte unter den Kriegen zu leiden. 1687 werden auch hier
wüste Höfe und verbrannte Felder aufgezählt. Ende des
19. JahrhundertsÄltestes Bauwerk des Ortes ist die gotische
Feldsteinkirche, deren Ursprung im 13. Jahrhundert liegt. Aber auch von
ihr ist nur noch der Torso erhalten.(Siehe Text auch unter
www.wusterhausen.de)